Wenn man den historischen Berichten
glauben darf, dann hat Gautama Buddha jeden Kult um seine Person verabscheut.
Trotzdem (oder vielleicht am Ende deswegen?) gehört er heute zu den kultigsten
Kultfiguren, die wir haben. Viele glauben, Jesus Christus würde es vor der
Praxis des heutigen Christentums grausen. Was Gautama Buddha zur Praxis des
heutigen Buddhismus sagen würde, darüber zu spekulieren, fehlt mir die
Kompetenz. Über das, was in den Salons des satten Mittelstandes westlicher
Industriegesellschaften über ihn fantasiert wird, würde er vermutlich milde
lächeln. Wenn Buddha-Figuren und Räucherstäbchen als Teaser für Partygespräche
und als Hintergrunddekoration für die Urlaubsdias herhalten müssen, dann könnte
man schon auf die Idee kommen, dass es einen systematischen, soll heißen,
aufgrund von einigermaßen zwingenden Gesetzmäßigkeiten zustande gekommenen
Prozess geben könnte, der zur Veroberflächlichung der Suche nach Wahrheit
führt.
Leben
Über die Erleuchtung beim Grillfest und im Partykeller.
Siddhartha und die Gartenzwerge
Einen Tag achtsam sein, vom Aufwachen bis zum Einschlafen präsent im Moment, geht das? Ich starte den Selbstversuch in Achtsamkeit.
16 Stunden Gegenwart
Die Kürbiskerne knistern, als unterhalten sie sich. Ich hebe die Frühstücksschale nah an mein Ohr und lausche der fremden Sprache auf meinem Hirsebrei. Es duftet nach Zimt und warmen Äpfeln. Ich spüre die Morgensonne auf meinem Gesicht, die harte Holzbank unterm Po. Die Kerne knistern in die Stille, bis im Hof das Geräusch der Mistkübel laut wird, die über Pflastersteine rattern.
Interview mit Samy Molcho
„Der Körper reagiert im Hier und Jetzt!"
Samy Molcho, Pantomime und Experte für Körpersprache, erzählt, warum wir uns unserer Körpersignale bewusst sein sollten und warum wir Politikern nicht trauen können.
Worte können Fenster sein oder Mauern. So hieß auch das Seminar von Marshall Rosenberg (M. R.), das mich im Jänner 2003 nach Frankfurt zog.
Gewaltfrei kommunizieren
„Was immer wir tun, wir tun es in dem Versuch, uns Bedürfnisse zu erfüllen." „Jedes NEIN ist ein JA zu einem anderen Bedürfnis." „Gewalt ist ein tragischer Ausdruck eines unerfüllten Bedürfnisses." (M. R.) Ein Aha-Erlebnis jagte das andere und nicht nur einmal hatte ich in diesen drei Tagen Tränen in den Augen. Als dann am letzten Tag noch die Sprache auf das Loben und die auch mit positiven Bewertungen verbundene Problematik kam, verstand ich endlich, warum ich bei Lob immer die Haare aufstelle.
Tibet - souverän?
Die historische Wahrheit über Tibet
In Dharamsala fanden am 9. April 2012 zwischen S.H. Dalai Lama, der tibetischen Exilregierung, einer Exil-Parlamentsdelegation und Dr. Bernhard Müller Gespräche statt, in denen erstmals der Anspruch Tibets auf Souveränität lückenlos belegt wurde.
Nachfolgende Problemkreise wurden behandelt:
Seite 1 von 9







