Welche körperlichen und geistigen Dimensionen der Sex im Alter hat und warum Sex eine Quelle von Lust und Freude, aber auch eine lebenslange – spirituelle – Übung sein kann.
Buddhismus
Sex im Alter
Paul Köppler über das tibetische Totenbuch
Befreiung vom Tod
Das Tibetische Totenbuch ist sicher eine der bekanntesten Schriften des Buddhismus, obwohl es vermutlich nicht viele gründlich gelesen haben. Es bietet eine einzigartig dastehende genaue Beschreibung der Reise des Geistes beim Sterben und nach dem körperlichen Tod, eine Anweisung zum Umgang mit den Zwischenzuständen und ihren Erscheinungen. Selbst in den ursprünglichen Reden des Buddha findet sich nichts Vergleichbares. Dennoch hat der Buddha den Umgang mit dem Sterben und dem Tod gelehrt und damit auch die Grundlagen für das Totenbuch geschaffen. Deshalb lohnt es sich zu erforschen, was wir darüber in den Reden des Buddha finden.
Vollendet in Wissen und Wandel
Der Inhalt der ersten Zuflucht ist:
„Der Ehrwürdige ist so: vollkommen zur Erlösung gelangt, vollkommen richtig von selbst zur Wahrheit erwacht, in Wissen und Wandel vollendet, hat den Weg durch die Wiedergeburten gut beendet, ist ein Kenner der Welten, ein unübertrefflicher Lenker der bezähmbaren Menschen, Lehrer der Götter und Menschen, ein Buddha, ein Ehrwürdiger."
Nicht zu meditieren kann auch ‚Hass' sein – die 2. Wurzel im Menschen
Wieso man so schlecht das eigene Leiden erkennt und so wenig dagegen tut. Peter Riedl über das Grundprinzip ‚Ablehnung' im Menschen und die Zusammenhänge dazu in der buddhistischen Praxis und im Leben.
Worte der Lehre
Keine Angst vor dem Tod
„Welcher Sterbliche aber, Brahmane, gerät vor dem Tode nicht in Furcht und Angst?"
„Da ist einer, Brahmane, bei den Sinnenfreuden frei von Gier und Willensdrang, frei von Zuneigung und Durst, frei von fieberhaftem Verlangen und Begehren. ...
Ferner noch, Brahmane: da ist einer beim Körper frei von Gier und Willensdrang, frei von Zuneigung und Durst, frei von fieberhaftem Verlangen und Begehren. ...
Ferner noch, Brahmane: da hat einer nichts Schlechtes getan, hat keine rohen und gemeinen Taten begangen, sondern er hat edle, heilsame Werke vollbracht, die die Furcht der Wesen bannen. ...
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