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20. Mai

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Wissen

Tod und Sterben im Buddhismus

Der Weg hinüber

UW78SCHW-Der_weg_hinueberDer Buddhismus gibt auf Basis seiner tiefgründigen Psychologie und Lebensphilosophie Anregungen zur Vorbereitung auf das Sterben. Was Menschen in den letzten Stunden ihres Lebens brauchen und wie wir ihnen in dieser Phase einfühlsam und helfend zur Seite stehen.

über Sinn und Unsinn buddhistischer Rituale

Nicht Heiliges, sondern Heil

UW78SP-Nicht_heiligesUm Missverständnissen vorzubeugen: Ich mag den Geruch von Räucherstäbchen, ich bin gern in laotischen Tempeln, wenn Mönche rezitieren, mir gefallen tibetische Rituale mit ihrer Musik, ich bin fasziniert von den trommelnden Mönchen in koreanischen Klöstern. Es wäre reine Heuchelei, wenn ich jemandem seine Freude an buddhistischen Ritualen vergällen wollte.

Paul Köppler über das tibetische Totenbuch

Befreiung vom Tod

UW78SCHW-Befreieung_vor_dem_TodDas Tibetische Totenbuch ist sicher eine der bekanntesten Schriften des Buddhismus, obwohl es vermutlich nicht viele gründlich gelesen haben. Es bietet eine einzigartig dastehende genaue Beschreibung der Reise des Geistes beim Sterben und nach dem körperlichen Tod, eine Anweisung zum Umgang mit den Zwischenzuständen und ihren Erscheinungen. Selbst in den ursprünglichen Reden des Buddha findet sich nichts Vergleichbares. Dennoch hat der Buddha den Umgang mit dem Sterben und dem Tod gelehrt und damit auch die Grundlagen für das Totenbuch geschaffen. Deshalb lohnt es sich zu erforschen, was wir darüber in den Reden des Buddha finden.

Vollendet in Wissen und Wandel

UW77ST-Vollendet_in_Wissen_und_WandelDer Inhalt der ersten Zuflucht ist:

„Der Ehrwürdige ist so: vollkommen zur Erlösung gelangt, vollkommen richtig von selbst zur Wahrheit erwacht, in Wissen und Wandel vollendet, hat den Weg durch die Wiedergeburten gut beendet, ist ein Kenner der Welten, ein unübertrefflicher Lenker der bezähmbaren Menschen, Lehrer der Götter und Menschen, ein Buddha, ein Ehrwürdiger."

Worte der Lehre

Keine Angst vor dem Tod

UW78SCHW-Worte_der_LehreWelcher Sterbliche aber, Brahmane, gerät vor dem Tode nicht in Furcht und Angst?"

„Da ist einer, Brahmane, bei den Sinnenfreuden frei von Gier und Willensdrang, frei von Zuneigung und Durst, frei von fieberhaftem Verlangen und Begehren. ...

Ferner noch, Brahmane: da ist einer beim Körper frei von Gier und Willensdrang, frei von Zuneigung und Durst, frei von fieberhaftem Verlangen und Begehren. ...

Ferner noch, Brahmane: da hat einer nichts Schlechtes getan, hat keine rohen und gemeinen Taten begangen, sondern er hat edle, heilsame Werke vollbracht, die die Furcht der Wesen bannen. ...

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