Stress ist nicht nur nachteilig, Stress kann auch gut sein, gehört vielleicht zum Leben und scheint manchmal notwendig, um geistig zu erwachen. Es gibt verschiedene und zuweilen entgegengesetzte Wege zum buddhistischen Umgang mit Stress.
Wissen
Über den buddhistischen Umgang mit Stress
Meditative Überlastung
Kolumne Mannschatz
Von der Heilkraft der Stille
In unseren Breitengraden zieht sich der Mensch im Winter zurück. Draußen ist es dunkel und kalt, drinnen machen wir es uns gemütlich und sind vielleicht auch allein. Wir schweigen. Auf die Reizüberflutung des Arbeitstages folgt die Ruhe in den eigenen vier Wänden. Akustische Leere ist ungewohnt, sie wirkt leicht beklemmend, erscheint wie eine dunkle Unermesslichkeit, in die wir abstürzen könnten. Die Sprache, die Musik, die Motorengeräusche des Tages tragen uns, geben unseren Sinnen im Alltag Struktur und Halt. Geräusche markieren den Raum um uns herum, sie setzen uns in Verbindung zur Außenwelt.
Worte der Lehre
Die Richtung verloren
„Einst sagte ein Mönch: ‚Wie benommen, o Herr, ist mir mein Körper, ich habe die Richtung verloren, die Dinge werden mir nicht klar, Starrheit und Mattigkeit halten meinen Geist gefangen, und ohne Begeisterung führe ich das Mönchsleben; auch Zweifel habe ich hinsichtlich der Lehre.'
Über den Stress des Papstes
Giovanni,nimm dich nicht so wichtig!
In den vorhergehenden Heften von U&W machte ich Randbemerkungen zur Psychologie der Erforschung der Wirklichkeit unter dem Gesichtspunkt der Leidentstehung, zu den sogenannten ‚Gliedern der erlösenden Erkenntnis' (bojjhaṅga). Es bleiben noch zwei Glieder übrig: Sammlung (samādhi) und Gelassenheit (upekkhā). Zur Sammlung habe ich im Zusammenhang mit dem achtfachen Pfad schon einiges angemerkt, zur Gelassenheit etliches im Zusammenhang mit den Einstellungen, welche keine Grenzen kennen, erläutert. So will ich im Folgenden noch einige Schlussbemerkungen zur buddhistischen Psychologie der Forschung versuchen.
Worte der Lehre
Sein oder Nichtsein
„Auf eine Zweiheit stützt sich gewöhnlich diese Welt: auf Sein und Nichtsein. Für den aber, der in rechter Weisheit der Wirklichkeit gemäß die Entstehung der Welt erkennt, gibt es das nicht, was man in der Welt ‚Nichtsein' nennt ... gibt es das nicht, was man in der Welt ‚Sein' nennt.
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