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Schwerpunkt
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Das Gefühl der Gefühllosigkeit

DepressionenWeltweit leiden rund 40 Millionen Menschen an Depressionen. In den westlichen Industrieländern sind bis zu 30% der Bevölkerung wenigstens einmal im Leben von dieser psychischen Störung betroffen. JOACHIM BAUER, international anerkannter Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut, über die zerstörerische Krankheit.
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Karmakapitalismus – ein ‚übles’ Spiel
 
KarmakapitalismusÜber unseren Umgang mit Geld, seine Eigenschaften und seinen vermeintlichen Wert. Eine Analyse des deutschen Wirtschaftsökonomen und Buddhisten Karl-Heinz Brodbeck.
Wenn man von Geld in der Wirtschaft spricht, dann spricht man von gegenseitiger Abhängigkeit. Auch Wirtschaftswissenschaftler haben daran keinen Zweifel. Das Geld ist in der Moderne das große Band geworden, das über den ganzen Planeten die Menschen in ihren Entscheidungen und Handlungen miteinander verknüpft. Wir müssen hier die Frage stellen, ob das Geld unsere Handlungen nur miteinander verbindet oder ob es uns Ketten anlegt und eine blinde Herrschaft über unseren Geist ausübt.
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Was ist Geld wert?
Geld und MenschenVier Menschen über ihren Zugang zu Geld, wie sie es verdienen und wofür sie es brauchen.
Ich habe immer genau das, was ich brauche
Bernd Salat, 19, Straßenmusiker aus Krems
 
Mit 15 habe ich mich mit der berühmten Suche nach dem Sinn in meinem Leben beschäftigt, setzte mich mit Buddhismus, Hinduismus und anderen spirituellen Richtungen auseinander.
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„Ich lebe ausschließlich von Dana“
 
Renate SeifarthDie deutsche Vipassana-Lehrerin Renate Seifarth spricht über ihr Leben, wie sie ihr Geld nach dem Dana-Prinzip erwirtschaftet und wie die KursteilnehmerInnen damit umgehen.
 
U&W: Wie sind Sie zum Buddhismus gekommen?
 Renate Seifarth: Eigentlich sehr zufällig. Ich begab mich gemeinsam mit einer Freundin auf einen Abenteuerurlaub in die Himalaya-Region. Dort kam es zu einem Zerwürfnis zwischen meiner Freundin und mir und so ergab es sich, dass wir getrennte Wege gingen. Als Alleinreisende traf ich viele Menschen, einige davon praktizierende Buddhisten, die sehr viel mehr Wärme ausstrahlten. Sie machten mich neugierig, so dass ich mich bereits kurze Zeit später auf meinem ersten Vipassana-Retreat befand. Es verlief aber nicht so gemütlich, wie ich es mir vorgestellt hatte. Durch das direkte Wahrnehmen in Vipassana erkannte ich, wie tief unglücklich ich war. Das war mit 27 Jahren, also sehr früh in meinem Leben.
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