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Metta vihara – das ewige Wohlwollen |
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Metta vihara – das ewige Wohlwollen
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Alois Payer über die vier ethischen Grundprinzipien im Buddhismus und wie wir Metta – also Wohlwollen – entwickeln können.
Lieb und Leidenschaft können verfliegen,
Wohlwollen aber wird ewig siegen. (Goethe)
Die vier unbegrenzten Haltungen (brahma-vihāra) haben ihren eigentlichen Ort in der Ruhigwerdemeditation. Wegen ihres sittlichen Gehaltes kann man sie auch als ethischen Maßstab oder ethische Grundprinzipien ansehen. Als solche werden sie auch im Buddhismus gesehen, wenn man sich auch völlig klar ist, dass es für uns gewöhnliche Menschen meist nur ferne Zielpunkte sein werden.
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Die Finanzkrise als Götterbote |
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Die Finanzkrise als Götterbote

Das Debakel an der Börse, die Krise der Banken, der Geld- und Wertverlust für den Einzelnen. All das war abzusehen und ist die Folge von Illusion, Gier und Hass, meint der Wirtschaftsprofessor und Buddhist Karl-Heinz Brodbeck.
Die moderne Wirtschaftswissenschaft führt alle ‚Gesetze’ der Ökonomie auf das sogenannte ‚Rationalitätspostulat’ zurück, auf den homo oeconomicus.
Das Postulat besagt, dass alle Menschen erstens unabhängig voneinander entscheiden und zweitens darin egoistisch das Ziel der Nutzen- oder Gewinnmaximierung verfolgen.
Der österreichische Nationalökonom Ludwig von Mises meinte: „Das Ich ist die Einheit des handelnden Menschen. Es ist fraglos gegeben und kann durch kein Denken aufgelöst werden.“ Aus diesem Postulat konstruieren die Ökonomen, wie der Nobelpreisträger Robert Lucas sagt, ‚Roboter-Imitationen des Menschen’ als Grundlage politischer Beratung. Die moderne Finanzmarkttheorie, vielfach durch Nobelpreise gekürt und in der Anlageberatung allgegenwärtig, baut auf diesen Voraussetzungen auf und behauptet, Finanzmärkte wären in sich stabil. Doch nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Es ist nicht schwer, in diesen Thesen das exakte Gegenteil der Lehre des Buddha zu erkennen, der die gegenseitige Abhängigkeit der Wesen lehrte und den Ich-Gedanken als Quelle aller Illusionen durchschaute.
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Interview Karlheinz Hackl |
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"Ich habe den Trieb, etwas Gutes zu tun."
Karlheinz Hackl, 59, Schauspieler, Komödiant, Chansonnier und Verwandlungskünstler über sein politisches Engagement, seine überstandene Krebserkrankung und die Angst, alleine zu sein.
Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Partei SKÖ, der ‚Solidarischen Kultur Österreich’?
Ich möchte den Zugang zur Kultur erleichtern, habe aber auch ein großes soziales Anliegen.
Wie kam es zu der Idee, eine eigene Partei gründen zu wollen?
Ich war über SPÖ-Chef Faymann und Bundeskanzler Gusenbauer frustriert, als sie diesen Leserbrief an die Kronen Zeitung geschrieben haben, in dem sie Volksabstimmungen über zukünftige EU-Verträge ankündigten. Politiker können sich doch nicht so an den Boulevard anbiedern! Außerdem bin ich der Meinung, dass man Parteien wie die vom Herrn Strache (FPÖ, Anm. d. Red.) nicht ausgrenzen soll. Das bringt denen ja nur noch mehr Zulauf. Aber der Herr Strache ist ein Populist und hantiert mit einem Patriotismus, der mir nicht gefällt. Also muss man den Herrn Strache ausgrenzen, nicht aber seine Partei als Ganzes. Er benutzt das Volk, seine Verführbarkeit und Labilität und ist erfolgreich damit.
Sie brauchen 2500 Unterstützungserklärungen, um Ihre Partei gründen zu können. Werden Sie das schaffen? |
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