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Achtsamkeit gegen Verblendung
Die ersten zehn Jahre des 3. Jahrtausends haben uns mit drei extremen und globalen Herausforderungen konfrontiert. Alle drei stehen untrennbar miteinander in Verbindung. Und alle drei zeigen das vollständige Versagen unserer gegenwärtigen Zivilisation und jener, die Entscheidungsmacht besitzen.
Franz-Johannes Litsch |
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Man kann zum Geld auch ‚Nein!’ sagen!
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat zu einem gewissen Umdenken geführt – allerdings nicht bei jenen, die ihre Hauptverursacher waren.
Karl Heinz Brodbeck |
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"Ich gebe ein Gastspiel in der Rolle des André Heller"
Schon als Sie 20 Jahre alt waren, stritt die Nation darüber, ob André Heller ein Scharlatan oder ein Genie ist. Wie ist es Ihnen gelungen, in so jungen Jahren so viel Aufmerksamkeit zu erregen?
In diesem Alter habe ich begonnen, mich auf die ‚sichtbaren Plätze’ dieser Welt zu stellen. Ich war damals ein verzweifelt um Anerkennung und Liebe buhlendes Wesen, das von einem merkwürdigen Charakter daran gehindert wurde, opportunistisch zu werden. Als junger Mann war ich so eine Art Handgranatenjongleur, meine Automatik lautete Provokation und das Verletzen anderer, gesponsert von meiner unbefriedigten Eitelkeit und meinem rabiaten Ego. |
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Adonis – Dichter und Prophet?
 Es ist 1971, als der arabische Dichter Adonis beschließt, seinem Gedichtband den Titel ‚Ein Grab für New York’ zu geben. Ein Titel, der später wie eine Vorahnung wirkt und Zeilen wie diese enthält:
Zerbröckele, o Freiheitsstatue, o ihr Nägel, die mit einer Kennerschaft in die Brust getrieben sind, welche die Weisheit der Rose nachahmt. Der Wind weht ein zweites Mal aus dem Osten, er entwurzelt die Wolkenkratzer ebenso wie die Zelte.
Wer ist der Mann, der diese Untergangsvision in sich getragen hat? Wer ist der Mann, der sich Adonis nennt? |
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Wege aus der Krise
Im Oktober fand im Wiener Billrothhaus das alljährliche Herbstsymposium der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft statt. Diskutiert wurden Wege aus der gegenwärtigen Krise. Vordergründig ging es dabei überhaupt nicht um Buddhismus – im Laufe der Veranstaltung gelangte man aber direkt dort hin.
Was kann eine Lehre, die 2500 Jahre alt ist, zur gegenwärtigen Krise beitragen? Die Tagung ‚Wege in ein neues Paradigma – Heilung von leidbringenden Entwicklungen’ sollte dazu Denkansätze bringen. |
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