Um Mentalität und Kultur in der Volksrepublik China besser verstehen zu können, empfiehlt sich zweifelsohne die Lektüre dieses Sachbuchs. Dessen Autor Hu Hsiang-fan leitet gemeinsam mit Carla Steenberg des China-Studio ‚Die Bambusbrücke'. In seiner konzisen Einführung erörtert er die chinesische Weltsicht im Allgemeinen sowie speziell Sprache, Kunst und Pädagogik.
"Nein, es gibt kein unveränderliches, kein ewiges Ich, es gibt lediglich ein sich ständig veränderndes Ich-Erleben. Dein Körper und dein Geist machen dieses Ich-Erleben aus. Das ist ein Unterschied, du identifizierst dich mit dem Körper, aber du bist nicht dein Körper. Buddhistisch gesehen ist das Ich-Erleben durch die fünf Skandhas bedingt. Das sind Bereiche oder Daseinsgruppen, die das spezifische Ich-Erleben, also das Dasein ausmachen: der Körper (1), die Sinnes-Wahrnehmungen (2), die Gefühle (3), die Reaktionen darauf (4) und das Bewusstsein (5) von alledem.
Der Gesellschaftstheoretiker und Neo-Psychoanalytiker Erich Fromm (1900-1980) verband in seinem Denken zahlreiche Einflüsse, primär aus dem Judentum, der Psychoanalyse und dem Marxismus. Aber auch mit dem Zen-Buddhismus setzte er sich intensiv auseinander. Seine humanistischen, religiösen, soziologischen und psychologischen Reflexionen wurden einer breiten Öffentlichkeit durch die Bestseller ‚Die Kunst des Liebens' (1956) und ‚Haben oder Sein' (1976) bekannt.
Soka Gakkai International (SGI) ist eine auf dem Nichiren-Buddhismus basierende Laienorganisation. Diese ‚Werteschaffende Gesellschaft' zählt rund 12 Millionen Mitglieder in 192 Ländern und Regionen, darunter auch in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Begonnen hat alles 1930 in Japan, als der Lehrer Tsunesaburo Makiguchi und dessen Schüler Josei Toda die Soka Kyoiku Gakkai (‚Werteschaffende Gesellschaft von Erziehern') gründeten. Als Reaktion auf das starke Wachstum weltweit wurde 1975 die Soka Gakkai International (SGI) gegründet, als deren Präsident Todas Nachfolger Daisaku Ikeda bis heute fungiert.
Der amerikanische Dichter, Ethnologe und Umweltaktivist Gary Snyder (geb. 1930) lebte zwischen 1956 und 1964 in Japan, um sich intensiv dem Studium des Zen-Buddhismus zu widmen. Gleichsam vertiefte er sich in die Kulturen der Ureinwohner Nordamerikas. Sein Freund und Schriftstellerkollege Jack Kerouac teilte Snyders Begeisterung für ein asketisch-meditatives Leben im Einklang mit der Natur und machte ihn zum Helden seines Romans ‚The Dharma Bums' (1958; dt. ‚Gammler, Zen und hohe Berge').
Ein Jahr vor seinem Tod wählte der deutsch-schweizerische Schriftsteller und Nobelpreisträger Hermann Hesse (1877-1962) eine Reihe besonders schöner Verse aus seinem dichterischen Gesamtwerk aus. Unter diesen finden sich neben den titelgebenden ‚Stufen' beispielsweise das die Einsamkeit des Menschen beklagende ‚Im Nebel' sowie die an Hesses große Romane erinnernden Gedichte ‚Steppenwolf', ‚Gedenken an den Sommer Klingsors', ‚Die Morgenlandfahrt' oder ‚Das Glasperlenspiel'.
„Öffne dein Herz, breite deine Liebe im Universum aus, erwarte immer das Beste, und du wirst die Gaben empfangen, die das Universum dir anbietet", empfiehlt die Psychiaterin Brenda Davies. Das Zitat stammt aus ihrem Beziehungsratgeber ‚Das Herz-Chakra', welcher durch eine Reihe von Fallbeispielen und konkreten Übungen aufgelockert wird.









