Hermann Hesses äußerst umfangreiche Korrespondenz lag bisher nur in Teilpublikationen vor, etwa in Form der vierbändigen Edition ‚Gesammelte Briefe’ (1973-1986). Nun ist der erste Band einer ambitionierten, auf zehn Bände angelegten und als Ergänzung zu den ‚Sämtlichen Werken’ konzipierten Briefausgabe erschienen. Einer der einflussreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts, der sich unter anderem intensiv mit dem Buddhismus auseinandergesetzt hat, wird so für die Nachwelt noch besser zugänglich.
Rezensionen
Die Briefe, Band 1, 1881-1904
»Ich gehorche nicht und werde nicht gehorchen!«
Indiens mystische Erotik
Geboten wird im Anschluss an eine aufschlussreiche Einführung eine bunte Sammlung essayistisch gefärbter Arbeiten zu den Weisheitslehren und spirituellen Praktiken Indiens in Kombination mit ‚intimen’ Aufzeichnungen und Briefen, allesamt aus der Feder des rumänischen Religionsphilosophen und Romanciers Mircea Eliade (1907-1986) stammend und erstmals auf Deutsch erhältlich.
Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern
Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten
Der herausragende deutsche Neurobiologe Gerhard Roth widmet sich zwei zentralen Fragen im Leben eines jeden Menschen: „Wie soll ich mich entscheiden? Soll ich eher meinem Verstand oder eher meinen Gefühlen folgen?“ und „Wie schaffe ich es, Menschen so zu verändern, dass sie das tun, was ich von ihnen will? Und wie schaffe ich es, mich selbst zu ändern?“
Warum Liebe weh tut
Eva Illouz gilt als Meisterin der soziologischen Gefühlswelt-Analyse moderner Subjekte. In dieser Studie widmet sich die Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität von Jerusalem der Frage: „Warum tut Liebe weh, jedenfalls gelegentlich?“ Illouz geht davon aus, dass ‚sich etwas an der Struktur des romantischen Selbst grundlegend verändert hat’.
Geschichte, Lehre, Praxis
Der Buddhismus in Japan
Man muss dem Professor für Religionsgeschichte mit Schwerpunkt Buddhismus Christoph Kleine für diesen bemerkenswerten Band dankbar sein. Dessen umfassende, aktuelle und wissenschaftlich vorbildlich fundierte Gesamtdarstellung des japanischen Buddhismus dürfte mehr oder weniger einzigartig sein.
Einführung in Leben und Denken von Martin Heidegger
Unterwegs in Sein und Zeit
„Warum Heidegger?“, fragt Alfred Denker zu Beginn seiner Studie und rechtfertigt seine Wahl, diesem nicht unumstrittenen Philosophen auf seinem Denk- und Lebensweg zu folgen, mit Heideggers unzeitgemäßem Lebenswerk. „Wege, nicht Werke“, so lautet Heideggers Motto, welches er der Gesamtausgabe seiner Schriften vorangestellt hat. Vereinfacht gesagt, geht es um die fundamentale Frage: Was heißt Sein?
Die Briefe
Ruhm tötet alles
Ein Dichterbriefwechsel zwischen zwei der schillerndsten Literaten des 20. Jahrhunderts: der visionäre, dauerverliebte Lyriker Allen Ginsberg (‚Howl and Other Poems’) und der reisefreudige Romancier Jack Kerouac (‚On the Road’, unlängst verfilmt). In beiden Fällen sind das nicht zuletzt einer Rebellion gegen den American Way of Life verpflichtete Leben und das literarische Schaffen untrennbar miteinander verknüpft.
Seite 1 von 6








